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Insel Infos im meer griffbereit

Von der Kieler Bucht und der Mecklenburger Bucht umgeben, liegt in der Ostsee die Ferieninsel Fehmarn. Direkt auf der sogenannten Vogelfluglinie gelegen, haben wir viele gefiederte Gäste auf der Durchreise. Es ist schon ein Erlebnis die Vögel aus nächster Nähe beim Brüten zu beobachten.

Insel Infos im meer griffbereit

Von der Kieler Bucht und der Mecklenburger Bucht umgeben, liegt in der Ostsee die Ferieninsel Fehmarn. Direkt auf der sogenannten Vogelfluglinie gelegen, haben wir viele gefiederte Gäste auf der Durchreise. Es ist schon ein Erlebnis die Vögel aus nächster Nähe beim Brüten zu beobachten.

Das Zentrum der Insel

ist die natürlich die Stadt Burg, die zur Saison mindestens genauso belebt ist wie die Lübecker Altstadt. Mit rund 6.000 ganzjährigen Einwohnern ist Burg der größte Ort und Sitz der Verwaltung. Mit seinem 1901 erbauten Rathaus ist der Marktplatz einer der absoluten Hot-Spots. Für Touristen ist die „Metropole“ mit den wunderschönen Altstadthäusern und der prächtigen St. Nikolai Kirche aus dem 13. Jahrhundert ein beliebtes Ausflugsziel. Seitdem die Insel im Jahr 2003 verwaltungstechnisch zur Stadt Fehmarn erklärt wurde, ist sie flächenmäßig sogar die zweitgrößte Stadt Schleswig-Holsteins — direkt nach Lübeck.

 

im Meer mitten drin in der Ostsee

1963 wurde die Insel durch die Fehmarnsund Brücke mit der Halbinsel Wagrien fest verbunden und über die Fährverbindung durch den Fehmarnbelt entstand die sogenannte Vogelfluglinie. Damit kam auch der Wandel zum Urlaubsdomizil für Gäste aus Hamburg, Bayern, Hessen, NRW und auch Berlin. Eberhard Diepgen hat seine Urlaube hier bei uns häufig verbracht, aber es gibt viele bekannte Namen im nichtgeführten Gästebuch. Die Verbindung der Vogelfluglinie durch den Belt war bereits im Mittelalter die wichtigste Handelsrute nach Skandinavien. Das blieb auch bis kurz nach der deutschen Wiedervereinigung so. Seitdem laufen große Teile des Warenverkehrs über Rostock, was die Knust um so ruhiger gemacht hat und womit der Erholungsfaktor nochmal kräftig gesteigert werden konnte.

Die Insel für Sonnenanbeter

Den Beinamen Sonneninsel trägt Fehmarn nicht ohne Grund. Wegen der vielen Sonnenstunden, die schonmal die 2.100 im Jahr deutlich übersteigen können ist der Name auch wirklich gerechtfertigt. Und wir tragen ihn mit einem gewissen Stolz. Schietwetter (norddt.: Regen oder Nebel) ist hier eher die Ausnahme. Der Bodennebel in den Seeniederungen im Herbst ist traumhaft schön, den sollte man erlebt haben. Sogar der britische Guardian betitelte Fehmarn als einen der „geheimen” Urlaubs-Tipps Europas.

Küstenlandschaft

Fehmarns Küstenlandschaft streckt sich auf abwechlungsreiche und äusserst sehenswerte 78 Kilometer. Die Nordküste zwischen dem Makelsdorfer Huk und Puttgarden ist eine traumhafte Dünenlandschaft mit Nehrungshaken am Grünen Brink und verstreuten Strandseen. An der Ostküste sind tolle Naturstrände und wer die richitgen Flecken kennt, der sitzt im Sand und hat Windschutz. Die wunderschöne Kliffküste zwischen Klausdorf und Staberhuk läd zu ausgiebigen Strandspaziergängen ein, zur Bernstein Suche und eignet sich auch hervorragend als Fotomotiv.

Strand im meer in der Nähe

Die langen Badestrände sind flach abfallend und ideal für Familien mit Kindern. Mit rund 2,5 Kilometer ist der längste und belebteste Strand der Südstrand. Den Südstrand bei Burgtiefe und den am Wulfener Hals kann man bereits beim Überqueren der Fehmarnsund-Brücke entdecken. Es sind die südlichsten Sandstrände von Fehmarn und liegen ganz flach auf Meereshöhe. Dort stehen nicht nur die drei denkmalgeschützten Türme von dem dänischen Designer Arne Jackobsen und die Burgruine Glambeck, sondern in der Saison auch rund 1.500 Strandkörbe für die Gäste bereit. Es gibt ein vielseitiges Freizeit- und Unterhaltungsangebot und viele Veranstaltungen wie auch Wettkämpfe finden dort statt. Im Inselwesten ist das ruhiger. Die flach abfallenden Stände sind aber auch bei Gold zu finden, wo sich durch das stehtiefe Wasser eines der besten Surfreviere befindet. Insgesamt liegt die Insel nur knapp über Normalnull (NN) und trägt deshalb auch den liebevollen Beinamen Knust. Die höchsten „Berge“ sind der Hinrichsberg (27,2 m) nur knapp vor dem Wulfener Berg mit 26,5 m.

Unsere Sehenswürdigkeiten

sind vielfältig. Wir hätten da zum Beispiel Häfen, Naturschutzgebiete, das älteste Gebäude des Landes, Kirchen, Museen, das Wahrzeichen Schleswig-Holsteins, die denkmalgeschützte Erlebnis-Hotel-Anlage von Arne Jakobsen, das steinzeitliche Langbettgrab in Wulfen, den Galgenberg, die Hünengräber und natürlich die schöne Altstadt in Burg. Beliebte Fotomotive sind die Leuchttürme in Flügge, Westermarkelsdorf, Marienleuchte und Staberhuk sowie die Südermühle in Petersdorf - eine Windmühle, die heute als Restaurant genutzt wird.

Windmühlen in ihrer modernen Form sind auf Fehmarn weit verbreitet. Etwa 140 Windkraftanlagen gibt es, die ersten entstanden Mitte der 80er-Jahre. Sie produzieren insgesamt weitaus mehr Strom, als auf der 185 Quadratkilometer großen Insel verbraucht wird. Auf Fehmarn steht auch der Windpark, der im Guinessbuch als der größte eingetragen war.

 

Marienleuchte - Alter Leuchtturm in der Ostsee auf Fehmarn-inselreif

 

Vielfältige Sport- und Freizeitangebote
Sportler schätzen außerdem Fehmarn's gute Bedingungen zum Kiten, Surfen, Segeln, Stand Up Paddeln, Tauchen, Golfen, Reiten und Beachvolleyball spielen. Zu Veranstaltungen wie der Kite-Surf-Trophy stehen auch regelmäßig internationale Profisportler auf der Insel bzw. in der Ostsee.

Das Wellenbad am Südstrand heißt seit 2009 FehMare und ist um weitere Attraktionen bereichert worden. In der Saunalandschaft, dem Wellness- und Fitnessbereich sowie dem Kinder- & Aussenbecken kann man sich auch bestens in der Nebensaison im Wasser vergnügen.

 

 

 

Rapsblüte auf Fehmarn - im meer ein Erlebnis

Unsere 17 Campingplätze laden zu einem naturnahen Urlaub ein und bieten damit für die Hälfte aller Gäste. Der Tourismus hat sich für die Inselbewohner zur wichtigsten Einnahmequelle vor der Landwirtschaft entwickelt. Dennoch dominiert der ländliche Eindruck: Wer im Mai nach Fehmarn kommt, blickt schon von der hohen Fehmarnsundbrücke aus auf leuchtend gelb blühende Rapsfelder

 

Tausende Vögel im Reservat Wallnau
Tausende Zugvögel steuern die Insel jedes Jahr im Frühjahr und im Herbst an auf ihrem Weg von und nach Skandinavien. Im Westen Fehmarns bei Bojendorf liegt das Wasservogel-Reservat Wallnau in dem man etwa 80 verschiedenen Arten von Brutvögeln entdecken kann. Darunter Graugänse, Säbelschnäbler und Teichrohrsänger und tausende Zugvögel zur Reisezeit. Auf der Insel liegt der Knotenpunkt ihrer Zugwege zwischen Mitteleuropa und Skandinavien. Besucher können dieses Schauspiel von natürlich eingebetteten Beobachtungsposten aus verfolgen.

An den eher seltenen Regentagen können Urlauber die fünf Häfen der Insel besuchen, darunter den belebten internationalen Fährhafen Puttgarden im Norden, sowie Burgstaaken im Süden, wo ein U-Boot liegt.

Ein Tunnel könnte aus jeweils zwei Röhren für Autos und Züge bestehen.
Kontrovers wird auf Fehmarn seit Jahrzehnten der Bau einer festen Fehmarnbelt-Querung nach Dänemark mit einer Länge von 18 Kilometern diskutiert - als Brücke oder Tunnel. Lange Zeit favorisierten die Regierungen in Berlin und Kopenhagen den Bau einer Brücke. Umweltschützer befürchteten allerdings, dass Schweinswale ihre Nahrungsgrundlage verlieren und Vögel gefährdet würden. Aufgewirbelter Meeresboden könnte nach ihrer Ansicht Teile der Ostsee auf Jahre eintrüben. Anfang 2011 stimmte das dänische Parlament für den Bau eines Tunnels. Der Baubeginn des Mammutprojekts ist damals für das Jahr 2015 geplant gewesen.

Wer sich für Fische und andere Bewohner der Meere interessiert, sollte einen Besuch im Meereszentrum Fehmarn in Burg einplanen. Dort leben Tausende tropische Meerestiere aus aller Welt.

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