Natur Image

Natur

Unsere Gäste schätzen die natürliche Landschaft auf der Insel sehr, und das soll auch so bleiben. Nicht nur deshalb ist Naturschutz, Deichschutz & Artenerhaltung auch so wichtig für uns hier im Norden.

Natur

Unsere Gäste schätzen die natürliche Landschaft auf der Insel sehr, und das soll auch so bleiben. Nicht nur deshalb ist Naturschutz, Deichschutz & Artenerhaltung auch so wichtig für uns hier im Norden.

natürliche Schönheit

An der Nordküste der Ostseeinsel zwischen dem Makelsdorfer Huk und Puttgarden ist eine traumhafte Dünenlandschaft mit Nehrungshaken und die zauberhaften Strandseen sind verstreut am Grünen Brink zu finden. Auf insgesamt 78 Kilometern sind ganz unterschiedliche Küstenlandschaft zu entdecken. Die Ostküste zwischen Klausdorf und Staberhuk eignet sich mit ihren tollen Naturstrände und der Kliffküste nicht nur hervorragend als Fotomotiv. Die Insel liegt insgesamt nur knapp über Normalnull (NN) und trägt deshalb auch den Namen Knust. Die höchsten „Berge“ sind der Hinrichsberg (27,2 m) nur knapp vor dem Wulfener Berg mit 26,5 m.

 

Die Entstehung des Vogelschutzreservat Wallnau

Wallnau befindet sich auf einem jungen Teil der Westküste Fehmarns, der dennoch bereits auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken kann. Noch vor 400 Jahren war das heutige Naturschutzgebiet eine Bucht der Ostsee.

 

Durch Brandungswellen im Nordosten der Insel abgetragenes Material wurde durch die Meeresströmung südwärts transportiert. Es landete an der Westküste Fehmarns an und bildete einen für die Ostseeküste typischen Nehrungs- oder Strandhaken.
Erst um 1700 hatte der nach Süden wandernde Nehrungshaken die im Südwesten Fehmarns befindliche Moräneninsel Flügge erreicht. So wurde die Bucht fast vollständig von der See abgeschlossen und ein flaches Haff gebildet. Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte dann die endgültige Abtrennung vom Meer. Das Gebiet wurde künstlich trocken gelegt und landwirtschaftlich genutzt:
Unter größten Anstrengungen widmete sich der holsteiner Zivilingenieur Gustav Heinrich Adolf Kröhnke der Landgewinnung auf Fehmarn. Er bearbeitete dazu ein gut 500 Hektar großes Areal, dass er zwar kostenlos erhielt. Er verpflichtete sich jedoch gegenüber dem preußischen Staat zum Bau eines Schutzdeiches auf eigene Kosten, ohne staatliche Hilfe.

 

Aus einer versandeten Bucht wird der Ruheort für Zugvögel auf der Vogelfluglinie

 

Eine schwere Sturmflut setzte den landwirtschaftlichen Bemühungen aber ein jähes Ende. Um die Jahrhundertwende wurde die Niederung eingedeicht, durch Dämme unterteilt, wieder unter Wasser gesetzt und ein Teichgut eingerichtet. Die Bewirtschaftung als Teichgut dauerte bis 1963. Im Anschluss daran drohte das Gebiet zu verwahrlosen und einer intensiven touristischen Nutzung anheim zu fallen. Dabei hatte sich das Gebiet als Folge seiner Teichbewirtschaftung unter Vogelkennern bereits einen Namen gemacht.

Als es dann im Jahre 1975 zum Verkauf stand, gelang es dem Deutschen Bund für Vogelschutz (heute Naturschutzbund Deutschland NABU e.V.) mit der Unterstützung der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt von 1858 e.V. und zusammen mit dem Kreis Ostholstein rund 209 ha des ehemaligen Teichgutes in einem finanziellen Kraftakt zu erwerben. Ab 1976 begann der Aufbau der Station und die gezielte Besucherbetreuung.
Ein Besuch lohnt sich immer.

 

 

 

Insel Trabanten

  • Warder in der Orther Reede
  • Kohlhoffinsel im Burger Binnensee
  • mehrere kleinere Binnenseeinseln  in der nördlichen Seeniederung und bei Wallnau
Eyecatcher